AKTEN IM DUNKEL ist kein Format zur Einordnung von Verbrechen.

Die Inhalte folgen keiner Chronologie, keinem Urteil und keiner Auflösung im klassischen Sinn.

Was erzählt wird, bleibt stehen. Was fehlt, fehlt absichtlich.

Die behandelten Akten entstammen einer fiktiven Organisation.

Namen, Orte, Abläufe und Entscheidungen sind Teil eines konstruierten Systems und stehen für menschliche Muster, nicht für reale Ereignisse.

Innerhalb dieser Fiktion gibt es keine Entlastung, keine Mässigung und keine Grenze der Darstellung.

Die Grenze dieses Formats verläuft nicht entlang dessen, was gezeigt wird.

Sie liegt in der Form: in der Auswahl, der Verdichtung und der Entscheidung, wann eine Akte endet.

Was ausgelassen wird, dient nicht der Schonung, sondern der Präzision.

Es folgt keine Einordnung.